Augentagesklinik Oranienburg

Fluoreszenzangiographie (FAG)

Bei der Fluoreszenzangiographie handelt es sich um ein Bild gebendes Verfahren zur Diagnostik von Erkrankungen des Augenhintergrundes. Es wird insbesondere bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), Netzhautgefäßverschlüssen / Durchblutungsstörungen der Netzhaut, der diabetischen Retinopathie und Tumoren der Ader- oder Netzhaut eingesetzt.
Mit Hilfe eines als Kontrastmittel dienenden Farbstoffes (z. B. Fluorescein) können bei medikamentös stark erweiterter Pupille die Netzhautgefäße dargestellt werden.   

Während der Untersuchung erfolgt die Injektion des Kontrastmittels (eines fluoreszierenden, wasserlöslichen Farbstoffes) in die Armvene. Das Kontrastmittel gelangt dadurch auch in das Gefäßsystem der Netzhaut und wird mit speziellem kurzwelligen, blauen Licht aus der Untersuchungskamera zum Leuchten gebracht.

Vor, während und nach der Injektion des Kontrastmittels werden in mehreren Phasen in vorgegebenen Zeitabständen mit der Untersuchungskamera Farbaufnahmen des Augenhintergrundes angefertigt, dokumentiert und u. a. die Farbstoffverteilung in den Netzhautgefäßen erfasst und bewertet.

Die Untersuchung dauert ungefähr 15 bis 20 Minuten.
Aufgrund der zur Untersuchung  unbedingt notwendigen Pupillenerweiterung ist das Sehvermögen für mehrere Stunden herabgesetzt und deshalb in dieser Zeit das Führen eines KFZ untersagt.

FAG bei diabetischer Retinopathie
FAG bei diabetischer Retinopathie